Berufsunfähigkeitsversicherung

Nicht mehr arbeiten können? Das passiert mir nicht!

Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Ihre Arbeitskraft wert ist? Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie diesen Wert absichern. Sie erhalten eine monatliche Rente genau so lange, wie Sie berufsunfähig sind. Und: Es kostet nicht die Welt!

Es ist nie zu früh! Denn je früher Sie starten, desto günstiger. Ein guter Gesundheitszustand in jungen Jahren bedeutet in der Regel auch günstigere Beiträge.


Video: Berufsunfähigkeit vs. Kaskoversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Immer wieder weisen Verbraucherschützer darauf hin, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung neben der 
Privathaftpflicht die wichtigste Versicherung überhaupt ist.

Sichern Sie Ihr monatliches Einkommen. Auch dann, wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalles plötzlich Ihren Beruf nicht mehr oder nur noch stark eingeschränkt ausüben können. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet Ihnen Schutz.
Was tun, wenn Sie morgen nicht mehr arbeiten können?
Die Probleme, die sich daraus ergeben, liegen auf der Hand: Laufende Ausgaben wie Miete, Lebensmittel oder Kleidung können oft nicht mehr gedeckt werden. Allein mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente ist es schwer, den notwendigen Lebensunterhalt zu sichern. Denn mit diesen Renten lässt sich in vielen Städten kaum die Miete tragen.

Arbeitsfähigkeit pro Tag

Gesetzlicher Anspruch

über 6 Stunden

Kein Anspruch

3 bis 6 Stunden

 50 % Erwerbsminderungsrente

unter 3 Stunden

100 % Erwerbsminderungsrente

 
Beispiel: Ein Verlagsangestellter wird im Alter von 37 Jahren auf Grund eines Rückenleidens berufsunfähig. Sein Bruttoeinkommen beträgt 2.107 €, in unserem Beispiel gehen wir daher von einem Nettoeinkommen in Höhe von 1.475 € aus.

Die Versorgungslücke für dieses Beispiel:

 

Erwerbsminderungsrente

Versorgungslücke (Differenz zum Nettogehalt)

bei voller Erwerbsminderungsrente

800 €

675 €

bei halber Erwerbsminderungsrente

400 €

1075 €

Eine Absicherung gegen derartige Einkommensverluste sollte man keinesfalls auf die "lange Bank" schieben. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet optimalen Schutz und sichert Ihnen einen hohen Teil Ihres Einkommens.

 Der Verlust der Arbeitskraft ist ein existenzielles Risiko. Denn nicht mehr arbeiten können heißt, nichts zu
 verdienen. Materielle Not ist oft die Folge. Der Staat hilft im Ernstfall kaum - die gesetzliche 
 Rentenversicherung zahlt allen ab 1961 Geborenen nur noch bei Erwerbsunfähigkeit eine Minirente.

Die Grundlagen

Wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall schon vor Erreichen des Rentenalters aus Ihrem Beruf aussteigen müssen, stehen Sie vor einem großen Problem: Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt allen ab 1961 Geborenen nur noch bei völliger Erwerbsunfähigkeit ihre Minirente . Folge: Als Betroffener bekommen Sie nur dann die knappen staatlichen Leistungen, wenn Sie so gut wie gar nicht mehr arbeiten können. Wenn Sie theoretisch noch irgendeiner - auch schlechter bezahlten - Tätigkeit nachgehen könnten, gehen Sie leer aus. Vor dem finanziellen Kollaps bei Unfall oder Krankheit müssen Sie sich also eigenverantwortlich schützen - am besten mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch welche Police ist die richtige? Was müssen Sie beim Vertragsabschluss beachten? Wie hoch soll im Ernstfall die Rente sein? Auf dieser Internetseite finden Sie erste Antworten.

Leistungsumfang

Rente bei Berufsunfähigkeit
Die wichtigste Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die monatliche Rente - ab dem Zeitpunkt, ab dem Sie wegen eines Unfalls oder einer Erkrankung nicht mehr arbeiten können.

Oft werden Versicherte nur teilweise berufsunfähig - volle Rentenleistungen gibt es daher bereits bei einer Berufsunfähigkeit von weniger als 100 Prozent.

Der Versicherer hilft außerdem bei der Wiedereingliederung ins Arbeitsleben, etwa beim behindertengerechten Umbau des Arbeitsplatzes, durch Einmalzahlungen bei Ende einer zeitlich begrenzten Berufsunfähigkeit oder durch Assistance-Leistungen, die über die finanzielle Hilfen hinausgehen - etwa die Planung von Reha-Maßnahmen.

Finanzieller Schutz bei steigendem Bedarf
Durch Dynamisierung - also regelmäßige Erhöhung von Rentenansprüchen und Beiträgen - können Sie Ihren Berufsunfähigkeitsschutz an steigende Lebenshaltungskosten und wachsenden Finanzbedarf anpassen.

Sofern beim Vertragsabschluss eine Nachversicherungsgarantie vereinbart wurde, können Sie den bestehenden Schutz zum Beispiel bei Heirat, Geburt eines Kindes oder Immobilienerwerb ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, damit eine etwaige spätere BU-Rente Ihren gestiegenen finanziellen Bedürfnissen entspricht.

Für wen sinnvoll?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen nicht nur berufstätige Menschen. Um im Ernstfall einen sicheren Schutz zu haben, empfiehlt es sich auch für Schüler, Auszubildende, Hausfrauen und Studenten, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Wichtig hierbei: Sie sollten sich den Berufsunfähigkeitsschutz sichern, solange Sie noch jung und gesundheitlich nicht beeinträchtigt sind. Versicherungsgesellschaften lehnen Anträge oft schon bei geringen Vorerkrankungen ab bzw. bieten Ihnen weniger günstige Konditionen an.

Risiko Berufsunfähigkeit

Kaum jemand will sich in jungen Jahren mit dem Gedanken auseinandersetzen, den eigenen Beruf einmal nicht mehr ausüben zu können. Doch immerhin wird etwa jeder vierte Berufstätige noch vor Rentenbeginn berufsunfähig, sei es durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit. Informieren Sie sich also rechtzeitig über passende Vorsorgemaßnahmen!

Denn seit 01. Januar 2001 erhalten alle nach 1961 geborenen Berufstätigen im Fall der Berufsunfähigkeit faktisch keine Zahlungen mehr aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Statt dessen wurde die Erwerbsminderungsrente eingeführt, auf die aber auch nur der Anspruch hat, der nicht einmal mehr drei Stunden täglich irgendeine Arbeit verrichten kann. Die staatlichen Hilfen sind zudem so niedrig bemessen, dass sie Sie und Ihre Familie keinesfalls vor dem finanziellen Absturz bewahren können.

Die Kosten

Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung werden von verschiedenen Faktoren bestimmt - vom Leistungsspektrum des Versicherers und von Ihrem persönlichen Risiko, vorzeitig berufsunfähig zu werden.

Ein umfassender Berufsunfähigkeitsschutz ist für Büroangestellte wegen ihres geringeren Gesundheitsrisikos günstiger als für Bauhandwerker oder Lehrer. Eine Police, die Leistungen nur bei völliger Erwerbsunfähigkeit vorsieht, ist für weniger Geld zu haben, als eine Versicherung, die bei Berufsunfähigkeit sofort zahlt, selbst wenn man in einem anderen Beruf noch arbeiten könnte.

Berufsunfähigkeitsvergleich

Nicht nur der Preis ist ausschlaggebend für die Entscheidung, welche die beste Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie ist. Auch die Versicherungsbedingungen sind von zentraler Bedeutung. Lassen Sie sich beraten: Insbesondere bei den Leistungen sollten sie genauestens prüfen lassen, welche Versicherung die für Sie richtige ist.

Aufgepasst!

Niedrige Beiträge sichern
Wenn Sie schon in jungen Jahren vorsorgen, sichern sie sich günstige Beiträge und verhindern Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen. Die Angebote können Sie in Ruhe vergleichen.

Dabei sollten Sie nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Vertragsbedingungen im Auge haben: Statt eines Vertragsausschlusses für bestimmte Erkrankungen sollten Sie besser einen Beitragszuschlag akzeptieren und mit dem Versicherer schwarz auf weiß vereinbaren, dass der Mehrbetrag nach ausgeheilter Krankheit wieder wegfällt.

Ihr Beruf sollte auch während eines möglichen Erziehungsurlaubs Maßstab für die Anerkennung der Berufsunfähigkeit bleiben, denn als Hausfrau bzw. Hausmann ist man nur beschränkt geschützt.

Nicht zu knapp kalkulieren
Ihr Vertrag sollte nicht zu früh auslaufen, denn vielfach wird man erst mit 50 Jahren berufsunfähig. Auch die Berufsunfähigkeitsrente sollte nicht zu knapp bemessen sein, als Faustregel gilt: 75 Prozent des Nettoeinkommens mit 45 Jahren. Die Police sollte die Möglichkeit zur Höherversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung vorsehen, damit sich die Rente etwa bei späterer Heirat oder Geburt von Kindern problemlos anpassen lässt.

Wichtig: Gesundheitsfragen des Versicherers müssen immer wahrheitsgemäß beantwortet werden; bei Falschangaben droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

Der richtige Vertrag

Wenn Sie sich entschlossen haben, Ihr persönliches Berufsunfähigkeitsrisiko privat abzusichern, sehen Sie sich einer Vielzahl von Anbietern mit einer kaum überschaubaren Anzahl von Produkten und Tarifen und unterschiedlichsten Preisen und Leistungen gegenüber.

Die Entscheidung für eine konkrete Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie deshalb nicht vorschnell treffen. Der Online-Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ohne fachkundige Beratung ist nicht zu empfehlen - das Thema ist komplex, es gilt viele Details zu beachten.

Worauf sollten Sie achten?

Achten Sie nicht nur auf den Beitrag sondern auch auf die Bedingungen! Folgende Kriterien zeichnen einen guten BU-Vertrag aus:

1. Verzicht auf eine abstrakte Verweisung. Hierbei verzichtet der Versicherer darauf, den Versicherungsnehmer auf ähnliche Tätigkeiten zu verweisen, die ggf. noch ausgeübt werden können (Beispiel: Chirurg mit Handlähmung könnte als ärztlicher Gutachter arbeiten).

2. Sechs-Monats-Prognose: Der Versicherungsnehmer muss für voraussichtlich sechs Monate (nicht drei Jahre wie oft in der Vergangenheit) berufsunfähig sein.

3. Anerkennung ab Beginn, rückwirkende Zahlung in den ersten 6 Monaten: dies ist vorteilhaft, da gerade in der Anfangsphase einer Berufsunfähigkeit häufig zusätzliche Behandlungskosten anfallen.

4. Rückwirkende Zahlung für mindestens drei Jahre bei verspäteter Meldung: Oft wird eine Erkrankung unterschätzt und niemand rechnet mit einer dauernden Berufsunfähigkeit oder die Angehörigen wissen gar nicht, dass eine Versicherung existiert.

5. Nachversicherungsgarantie: Erhöhung der Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung bei besonderen Ereignissen wie z.B. Heirat oder Jobwechsel.

6. Begrenzung des Rücktrittsrechts der Gesellschaft auf 5 Jahre oder kürzer.

7. Klare Regelung befristeter Anerkenntnisse

8. Verzicht auf Nachprüfung während einer befristeten Anerkennung.

9. Verzicht auf § 41 VVG: Dieses Kriterium ist besonders wichtig, da § 41 des Versicherungsvertragsgesetzes der Gesellschaft erlaubt, nachträglich vom Vertrag zurückzutreten oder den Beitrag zu erhöhen, wenn bereits bei Vertragsbeginn ein erhöhtes Risiko vorlag, das aber dem Versicherten nicht bekannt war. Wichtig ist, dass die Versicherungsbedingungen Kündigungs- und Beitragserhöhungsrecht aus diesem Grund ausschließen.

10. Weltweiter Versicherungsschutz

11. Verzicht auf Arztanordnungsklausel

Lassen Sie sich daher beraten, um Ihre persönliche Risikosituation zu analysieren und die Fülle der angebotenen Tarife zu vergleichen


Unfallversicherung

Für jeden die passende Vorsorge

Ein falscher Schritt, ein dummer Zufall, nur einen Moment nicht aufgepasst – unfallträchtige Situationen gibt es fast jeden Tag. Tatsächlich passieren in Deutschland fast 9 Millionen Unfälle im Jahr, dass bedeutet alle vier Sekunden einer – manchmal mit lebenslangen Folgen. Neben gesundheitlichen Schädigungen kann ein Unfall auch existenzbedrohende finanzielle Auswirkungen haben – vor allem wenn die Arbeitskraft dauerhaft beeinträchtigt ist. 

Die private Unfallversicherung dient in erster Linie der Absicherung für den Invaliditätsfall. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund: der Schutz vor dauerhaften Einkommensausfällen und der finanzielle Ausgleich für Beeinträchtigungen der Lebensqualität.

Absicherung der Arbeitskraft

Gesetzliche Absicherungen sind hierfür nicht ausreichend, weil

  • die gesetzlichen Versicherungen nur eine Grundsicherung bieten und z.B. für Hausfrauen und Selbständige überhaupt nicht zahlen;

  • die gesetzliche Unfallversicherung zudem nur für Schul- und Berufsunfälle zahlt, womit aber nur jeder fünfte Unfall versichert ist.

Auch die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist der Höhe nach begrenzt oder kann aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht mehr abgeschlossen werden.

Versicherung der Lebensqualität

Die Bedeutung der Unfallversicherung ist jedoch nicht auf die Absicherung der Erwerbsfähigkeit beschränkt. Vielmehr nehmen Freizeitaktivitäten einen immer größeren Stellenwert ein und man möchte daher nach einem Unfall die finanziellen Mittel haben, um dauernde Beeinträchtigungen der Lebensqualität auszugleichen

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